Latenz
Sind zwei Geräte in derselben Stadt, gibt es keinen Grund, warum der Verkehr zu einem Server auf einem anderen Kontinent und zurück reisen sollte. Eine Direktverbindung verkürzt den Weg.
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Lattix
Lattix ist ein Peer-to-Peer-VPN ohne Konfiguration, Ende-zu-Ende verschlüsselt. In Rust geschrieben, ohne Server mitten im Verkehr.
Produktseite:lattix.network
Lattix ist ein Peer-to-Peer-VPN, das Geräte miteinander verbindet, ohne sie über einen zentralen Server zu leiten. Die Verbindung ist Ende-zu-Ende verschlüsselt und braucht kein Bearbeiten von Konfigurationsdateien. Es wird als Open Source entwickelt.
Der Quellcode wird offen auf GitHub entwickelt.
// WARUM PEER-TO-PEER
In einem klassischen VPN läuft der gesamte Verkehr über einen zentralen Server. Dieser Server ist zugleich Engpass, Latenzquelle und die einzige Abhängigkeit der Verfügbarkeit.
Sind zwei Geräte in derselben Stadt, gibt es keinen Grund, warum der Verkehr zu einem Server auf einem anderen Kontinent und zurück reisen sollte. Eine Direktverbindung verkürzt den Weg.
Ein zentraler Server trägt den Verkehr aller Nutzer und seine Kapazität ist geteilt. Eine Peer-to-Peer-Verbindung kennt keine solche geteilte Obergrenze.
Fällt der Server dazwischen aus, steht ein klassisches VPN still. Sind Geräte direkt verbunden, verschwindet diese Abhängigkeit.
Alle diese Schritte laufen auf demselben Rückgrat: die niji-core-Pipeline →
// EINRICHTUNG UND SICHERHEIT
Der längste Teil beim Aufsetzen eines VPN ist meist die Konfiguration: Schlüsselerzeugung, Auswahl des Adressblocks, Routing-Regeln. Lattix will diesen Schritt beseitigen.
Tritt ein Gerät dem Netzwerk bei, entsteht die Verbindung von selbst. Kein manuelles Bearbeiten von Dateien.
Nur die Endpunkte können den Verkehr entschlüsseln. Keine Komponente dazwischen — auch der Anbieter nicht — kann den Inhalt sehen.
Speichersicherheit wird auf Sprachebene gewährleistet. Da der Quellcode offen ist, ist die Sicherheitsbehauptung überprüfbar — Sie müssen keiner geschlossenen Box vertrauen.
// HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
In einem klassischen VPN läuft der gesamte Verkehr über einen zentralen Server. In Lattix verbinden sich Geräte direkt miteinander. Das hat drei Folgen: Die Latenz sinkt, weil der Weg kürzer ist, geteilte Serverkapazität bildet keine Obergrenze mehr, und es gibt keinen Server dazwischen, dessen Ausfall die Verbindung stoppt.
Nein. Lattix ist auf Null-Konfiguration ausgelegt: Tritt ein Gerät dem Netzwerk bei, entsteht die Verbindung von selbst. Die längsten Schritte einer klassischen VPN-Einrichtung — Schlüsselerzeugung, Auswahl des Adressblocks, Routing-Regeln — entfallen.
Nur die Endpunkte. Die Verbindung ist Ende-zu-Ende verschlüsselt, und keine Komponente dazwischen — auch der Anbieter nicht — kann den Inhalt entschlüsseln. Da es keinen zentralen Server gibt, existiert auch kein Punkt, an dem sich Verkehr sammelt.
Speichersicherheitsfehler gehören zu den häufigsten Sicherheitsschwächen in Netzwerksoftware. Rust verhindert diese Fehlerklasse auf Sprachebene — statt sie zur Laufzeit erkennen zu wollen, verweigert es die Übersetzung.
Es macht die Sicherheitsbehauptung überprüfbar. Bei einem geschlossenen Produkt müssen Sie darauf vertrauen, dass die Verschlüsselung wirklich Ende-zu-Ende ist; bei Open Source können Sie nachsehen. In einem VPN trifft dieser Unterschied das grundlegendste Versprechen des Produkts.
Es läuft auf Windows, macOS und Linux. Sobald Geräte demselben Netzwerk beitreten, wirkt sich der Unterschied im Betriebssystem nicht auf die Verbindung aus.
Ja. Es ist für verteilte Teams und Infrastrukturbetreiber gedacht, die ihr eigenes Netzwerk aufbauen. Da Geräte sich direkt miteinander verbinden, gibt es keinen zentralen VPN-Server zu betreiben.
Das Gerät tritt dem Netzwerk bei und die Verbindung entsteht von selbst — keine Schlüsselerzeugung, keine Auswahl eines Adressblocks, keine Routing-Regeln. In einem klassischen VPN wiederholen sich diese Schritte je Gerät, sodass der Einrichtungsaufwand mit dem Team wächst.
Das Zweite. Es ist kein Dienst, den man abonniert und bei dem der eigene Verkehr über die Server eines Anbieters läuft, sondern eine Netzwerkschicht, in der Sie Ihre eigenen Geräte miteinander verbinden. Praktisch heißt dieser Unterschied: Es gibt keinen Dritten, der den Verkehr trägt — und damit auch keinen Dritten, dem man vertrauen müsste.
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